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Zwischenruf

Rückwärts immer, vorwärts nimmer

Es scheint, als sei die Kakophonie, also der unspezifische Vielklang von Stimmen aus verschiedensten Rohren und Richtungen, von Frau Merkel und den Ministerpräsidenten zum ultimativen Regierungs-Credo erkoren worden.

Jeder aus der Runde der Regierenden hat offenbar irgendetwas zu sagen. Und jeder fühlt sich berufen, irgendetwas zu sagen. Oder eine Reaktion auf das zuvor Gesagte abzugeben. Ach, Sie meinen, das wäre unserem förderalistischen Staatssystem geschuldet? Da liegen Sie falsch. Hier handelt es sich um waschechten Politik-Schmuh – denn eigentlich hat niemand irgendetwas zu sagen. Und zwar solange nicht, bis zwei Dinge klar sind: erstens gut durchdachte alternative Öffnungskonzepte bis zweitens die Herdenimmunität erreicht ist.

Das Perfide dabei ist, dass allen Beteiligten diese Tatsache absolut bewusst ist. Jeder weiß, dass es eigentlich gar nichts zu sagen gibt und wir keine Lösung haben werden, bis es endlich Impfstoff in ausreichender Menge gibt. Brücken-, Wellenbrecher- oder Notbremsen-Lockdown hin oder her.

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wunderbar

Wie schön: die ersten Gastronomie-Terrassen im Land haben geöffnet. Alles wunderbar! Oder?

Was sich als kleiner Strohhalm zur Rückkehr in die Normalität unserer Branche anfühlte, entwickelt sich – wie befürchtet – in der Realität zur Farce. Man kann einem normal denkenden Menschen nicht vermitteln, dass er an beliebten Ausflugsorten am Wasser, zu Berg und Tal oder an sonstigen, überfüllten Plätzen mit ToGo-Food, der Flasche Wein oder einem Picknick-Korb ohne Maske und Abstand sein Leben genießen darf, aber auf einer Restaurant-Terrasse mit Hygienekonzept soll er sich fühlen, als würde er einen Hochsicherheitstrakt oder eine Isolierstation betreten.

Schon von weitem werden Hinweise, Absperrungen, Laufwegskennzeichnungen, Teststationen und vieles mehr sichtbar. Angekommen muss der Gast – wie in einem schlechten Film – seinen Negativtest vorweisen. Den hat er aber nicht, da es in den Schnell-Testzentren keine Tests mehr gibt oder die Mitarbeiter dort überlastet sind. Hier springen natürlich die Gastgeber vor Ort ein und bieten zum Selbstkostenbetrag einen Corona Test an. Ein Mitarbeiter wird abgestellt den Test gemeinsam mit dem Gast durchzuführen um dann auf einem Formblatt, das im Internet besorgt werden muss, die Daten aufzunehmen und das Ganze zu zertifizieren. Somit hat der Gast schon mal zwischen 5 und 8 Euro investiert, eine quasi-medizinische Maßnahme hinter sich, alle seine Daten abgegeben und das alles nur um in den Genuss eines Sitzplatzes im Freien mit großzügigem Abstand zum Nachbarn zu kommen. Zum Sitzplatz hin natürlich nur mit FFP2-Maske, aber die darf dann großzügigerweise zum Essen und Trinken abgenommen werden – Hurra!

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aktuell
Was hat die – schon polarisierende – englische Monarchie mit Deutschland und unserer Branche zu tun? Richtig – nicht sehr viel.
 
Aber die Wahrnehmung und Achtung der Hospitality Industry – zu der wir unzweifelhaft auch gehören – ist schon bemerkenswert. Kein geringerer als Prince Charles himself hat nun eine – ja, man kann es so nennen – Liebeserklärung an die britische Hospitality gesendet.
 
Voller Respekt und Hochachtung für die Leistung der Restaurants, Hotels und Caterer hat Charles ein klares “Pro Gastronomie und Hotellerie” Statement abgegeben. Alle achtenswerten und gastgeberrelevanten Bereiche wurden benannt, sowie die Wichtigkeit für die Gesellschaft, das soziale Leben und die Wirtschaft im Land wurden deutlich und klar angesprochen und auf den Punkt gebracht.
 
Es wäre an der Zeit, dass sich auch in Deutschland ein charismatischer, politischer Streiter für unsere Industrie zu solch einem positiven und dankenswerten Statement motivieren könnte. Oder zumindest bei den Regierenden endlich mit alternativen Corona-Strategien und funktionierenden Hilfen eine nonverbale Anerkenntnis unserer Systemrelevanz für das Soziale, für Millionen Arbeitsplätze und für unseren kulturellen Beitrag für das Land stattfinden würde.
 
Man muss kein Freund der englischen Monarchie sein, aber für dieses klare Statement muss man ihm danken!
 
Herzlichen Dank Charles, Prince of Wales
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Inzidenz 200, 100, 50, 35, 20, 10?
3, 5-3, 3-5, 7, 14 Tage?
Ja, was jetzt?
 
Das sind u.a. Aussagen unserer Kanzlerin, die sich selbst in ihrem Inzidenz-Zahlenwirrwarr nicht mehr auskennt. Aber darauf basiert die Lockdown-„Strategie“ unserer Regierung. Auf Zahlen, die keine wirkliche Aussage über das regionale Infektionsgeschehen bieten, keine differenzierte Bekämpfung ermöglichen, nur Neuinfektionen als Basis haben, sich automatisch erhöhen wenn die Anzahl an Tests gesteigert werden (aktuell wunderbar zu beobachten), die keine Aussage über das Krankheitsbild enthalten und die letztendlich dennoch immer wieder „angepasst“ und schlechtgerechnet werden. Noch dazu waren die Inzidenzen erst dann Maßstab für das politische Handeln, als andere Werte nicht mehr in die Strategie gepasst haben.
 
„Ich war noch nie richtig verliebt. Aber ich stelle mir das Gefühl ähnlich vor wie das, was ich habe, wenn ich den Kellner mit meinem Essen kommen sehe.“ Das ist ein Statement von Will Ferrell, einem amerikanischen Schauspieler und dieses Gefühl kennen wir und wollen es wieder zurückhaben! JETZT! Unsere Kanzlerin und ihr Gefolge scheinen dieses Gefühl jedenfalls nicht zu kennen!
 
Die in jeder Hinsicht einseitige Corona-Politik muss ein Ende haben. Zu einem lebenswerten Leben gehört Gesellschaft, soziales Miteinander, Genießen, Erholung, Entspannung und Abstand vom Alltag.
 
Das einseitige, fehlgeleitete Krisenmanagement und das Totalversagen (inkl. Impfdesaster) der Politik in dieser Krise kann so nicht weitergehen – der Schaden wird immer größer und ist kaum wieder gutzumachen! Alternativen existieren!
 
Wir fordern: Ein Ende des Lockdowns! JETZT!
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Zwischenruf

WAS BLEIBT?

Es bleiben Wunden. Große und tiefe Wunden, die existenzbedrohend sind. Die Ignoranz der Politik gegenüber der Gastgeberbranche – ob Hotels oder Restaurants – ist bezeichnend. Und sie ist desillusionierend.

Mit keinem Wort wird auf die vorgelegten Öffnungskonzepte, egal ob sie von der Dehoga, dem Leaders Club oder anderen renommierten Zusammenschlüssen der Branche kommen, eingegangen. 100 Milliarden Umsatz und über zwei Millionen Arbeitsplätze allein bei den Gastros scheinen der Politik nicht ausreichend zu sein, um sich um deren Belange zu kümmern.

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Die Medien, sozialen Medien und die Politik haben uns jetzt ein Jahr lang mit Panik, Angst und Superlativen verunsichert. Vieles wurde bewusst so verdreht, dass es möglichst viel Besorgnis in der Bevölkerung auslöst. Das hat leider sehr gut funktioniert. Aber ist das eine Strategie im 21. Jahrhundert? Werden wir als Gesellschaft, Bürger und Unternehmen von der Politik überhaupt noch wirklich ernst genommen?
 
Aktuelles Beispiel in den Medien: „…die englische Mutation soll 30 bis 70 Prozent ansteckender sein“ – Prof. Dr. Detlev Krüger schreibt in der Welt dazu: „…die Rate, die ausdrückt, wie viele Kontaktpersonen ein infizierter Mensch durchschnittlich ansteckt, beträgt … bei der normalen Virusvariante elf Prozent, bei der mutierten 15 Prozent. Das klingt doch schon weniger dramatisch.“
 
Die Panikmache von Medien und Politik muss ein Ende haben! Wir müssen diesen Holzweg verlassen! Wir wollen maßvolle und auf Fakten basierende Entscheidungen – deren Wirksamkeit auch einmal hinterfragt wird – und nicht in ideologische, parteipolitische Spielchen hineingezogen werden. Das können sich Deutschland und seine Unternehmen schlicht nicht länger leisten! Offensichtlich hat der Staat keinen “Link” mehr zu der Gesellschaft die seinen Unterhalt gewährleistet. Warum kann sich ein Staat seinen Beamtenstaat leisten? Weil es eigenverantwortliche Unternehmer gibt, die mit ihren Mitarbeitern und ihrer Leistung den Steuertopf füllen und genau diese treibt man nun immer weiter in den Ruin mit der unsäglichen Lockdown-Einbahnstraße?
 
Das einseitige, fehlgeleitete Krisenmanagement kann so nicht weitergehen – der Schaden wird immer größer und ist kaum wieder gutzumachen! Alternativen existieren!
 
Wir fordern: Ein Ende des Lockdowns: JETZT!
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4. Brandbrief an die Kanzlerin

Die Gastronomie befindet sich nun seit fast vier Monaten im Lockdown und hat durch verzögerte Hilfsleistungen, komplizierte Verfahren und politisches Hickhack erheblichen Schaden genommen.

Je länger der Lockdown dauert, umso größer werden diese Schäden. Finanzielle Hilfen können nicht das alleinige Ziel sein – die Restaurants wollen wieder öffnen und ihre Gäste glücklich machen.

Restaurants sind ein sicherer Ort und müssen gemeinsam mit dem Handel wieder öffnen. Die Hygienekonzepte sind ausgefeilt und haben sich bewährt.

 
Den Brandbrief können Sie hier lesen:
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Ein wirtschaftlicher Totalschaden droht!

Eine Bazooka, die erst nach drei Monaten schießt und das auch nur teilweise, völlig unzuverlässig und hochkompliziert, ist keine „Waffe”! Welcher Politiker könnte drei Monate ohne sein üppiges Salär auskommen? Da gibt es sicherlich nicht viele, aber die Gastronomie und viele andere Branchen sollen, müssen, mögen das scheinbar irgendwie schaffen.

Ja, wir brauchen diese Hilfen dringend, da unsere Geschäftsgrundlage komplett entzogen wurde. Nein, wir wollen diese Hilfen eigentlich nicht – wir wollen niemandem auf der Tasche liegen, sondern mit Freude an der Arbeit, gutem Service am Gast, einem freundlichem Miteinander und echter Gastfreundschaft ans Werk gehen und unser eigenes Geld verdienen. Man muss uns aber auch lassen und die aktuelle Krise endlich auch mit alternativen Ansätzen -die es gibt- bewältigen, Hilfsversprechen zeitnah erfüllen, die Lockdown-Einbahnstraße verlassen und die Wirtschaft endlich vor dem Totalschaden bewahren.

Leider wurde auf dem Rücken der Wirtschaft ein einseitiges Krisenmanagement praktiziert. So kann es nicht weitergehen – der Kollateralschaden wird immer größer und ist kaum wieder gutzumachen!

Wir fordern eine sofortige Auszahlung aller Hilfsprogramme – JETZT!

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Kurskorrektur notwendig!

Zur menschlichen Kultur und zu einem lebenswerten Leben gehören Gesellschaft, soziales Miteinander, Genießen, Erholung und Abstand vom Alltag. Sei es in der Form von Kunst, Sport, Unterhaltung, Urlaub, Nachtleben oder Gastronomie. Alles das ist momentan am Boden zerstört.

Die Lockdown-Einbahnstraße hatte und hat Alternativen und muss jetzt ein Ende finden. Eine funktionierende Impf-Strategie, individueller Schutz von vulnerablen Gruppen, intelligenter Einsatz von Schnelltests, gut geplante Hygiene-Maßnahmen, erweiterte Intensiv-Kapazitäten, ein präzises Kontakt-Nachverfolgungs-System, eine App die auch Sinn macht, Hören von Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und vieles mehr sind echte Alternativen.

Leider wurde auf dem Rücken der Wirtschaft ein einseitiges Krisenmanagement praktiziert. So kann es nicht weitergehen – der Kollateralschaden wird immer größer und ist kaum wieder gutzumachen! 

Wir fordern: Lockdown Ausstieg JETZT!

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Wir kämpfen mit 40 weiteren Gastro-Betrieben in der Initiative GASTGEBERKREIS dafür, dass ihr bald wieder bei uns genießen und feiern könnt. Nichts ist gerade schlimmer als die Ungewissheit. Deshalb werden wir gegenüber der Politik laut und fordern wirtschaftliche Hilfen.
 
#gastgeberkreis #gemeinsamstark #ohnegastrokeinhappyend
 
Lesen Sie die Pressemitteilung im PDF!
 
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Deutsche Gastronomen schlagen Alarm: „Uns geht jetzt endgültig die Luft aus!“ Drei Viertel der Gastronomiebetriebe sind nach Angaben der Initiative „Gastgeberkreis“ akut gefährdet – schon jetzt haben viele Betriebe wegen fehlender Umsätze und mangelnder Hilfen die Türen für immer geschlossen.
 
Lesen Sie den vollständigen Artikel im PDF!
 
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Zwischenruf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
hier eine Zustandsbeschreibung der aktuellen Hilfen-Situation durch unsere Regierung von Boris Tomic – Chefredakteur der FoodService.
 
Wie soll diese ganze Farce – die mit unserer Branche gemacht wird – eigentlich noch weitergehen?
 
(Der Beitrag ist nur mit kostenloser Registrierung lesbar)

#DeinDritterOrt

Liebe Gastro-Freunde,
 
das Jahr 2020, für viele von uns ein Jahr voller unerwarteter Herausforderungen, neigt sich seinem Ende. Mit voller Hoffnung wollen wir gemeinsam nach vorne blicken. Auf eine Zeit und einen Ort, der darauf wartet, uns wieder schöne Momente zu bescheren. Auf einen Ort, der darauf wartet, wieder Treffpunkt zu werden für unsere Begegnungen mit Freunden und Familie. Auf den Ort, an dem wir immer auch Genuss erleben.
 
Mit unglaublicher Vorfreude auf unser Wiedersehen!
 
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Brandbrief
11. Dezember

Hier möchten wir Euch den aktuellsten Brandbrief aus der deutschen Gastronomie zur Verfügung stellen. Die Luft für die Gastronomie in Deutschland wird dünner – noch immer sind die versprochenen Hilfen nicht in Sicht.

Rund 40 führende Gastronomen wie der CEO der Marché-Gruppe, Oliver Altherr, der Nordsee GmbH, Carsten Horn, der Block-Gruppe, Stephan von Bülow, aber auch Top Gastronomen wie Tim Mälzer, Brauerei-Chefs wie Heinrich Philipp Becker von Gaffel-Kölsch und Unternehmer wie Thomas Mack vom Europa-Park Rust, zeigen sich äußerst besorgt über die Vernachlässigung der Politik in Bezug auf die deutsche Gastronomie.
 
Den neusten Brandbrief könnt Ihr hier lesen:
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Brandbrief an die Kanzlerin

Keinen Cent haben die deutschen Gastronomen bislang von der angekündigten Novemberhilfe erhalten – dazu wurde in Berlin gerade das Infektionsschutzgesetz zum Nachteil der Gastronomie-Entschädigungen verschärft. Es rumort in der Riege von Deutschlands Top-Gastronomen. Eine Initiative von rund 40 Top-Playern wendet sich jetzt mit einem dringenden Appell an die Kanzlerin.
 
Den Brandbrief können Sie hier lesen:
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Aktuelle Situation

Hier eine aktuelle Meldung (15.11.2020) von spiegel.de (und anderen Medien)…
 

“78 Prozent für Restaurant-Öffnungen im Dezember”

 
“Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland hat sich in einer Umfrage dafür ausgesprochen, dass im Dezember Restaurants und Kultureinrichtungen wieder öffnen dürfen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar für die “Bild am Sonntag” gaben 78 Prozent der Befragten an, dass Restaurants im Dezember wieder öffnen sollten. Eine Öffnung von Kultureinrichtungen würden 68 Prozent der Befragten begrüßen. Bei den geltenden Kontaktbeschränkungen ist die Lage anders: 59 Prozent sind dagegen, diese im Dezember aufzuheben.”
 
Unsere Hygienekonzepte funktionieren, die aktuelle Zahlen sprechen eindeutig dafür, dass dieser Teil-Shutdown nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat und großteils kontraproduktiv ist.
 
Und die Umfrage spricht eindeutig dafür, dass die Gäste uns und unseren Maßnahmen vertrauen. Die Schlußfolgerung daraus müsste jedem eigentlich klar sein, der nicht auf reinen Aktionsmus aus ist.
 
Somit: Lasst uns wieder öffnen!

Stimmen der (Gast-) Freundschaft

  • Oskar (Bar): Ich bin Barkeeper, Psychologe, Handwerker, Trendsetter, Pfarrer, Pfleger, Mutmacher, Tröster, Leader – ICH LIEBE MEINEN BERUF!!!

  • Gast (frei nach Loriot): Ein Leben ohne Gastronomie wäre möglich aber absolut sinnlos!

  • Es war die beste Entscheidung meines Lebens in der Gastronomie zu arbeiten!

  • Niemals möchte ich auch nur eine Minute der Gespräche mit meinen Kumpels bis früh um 5 bei Hannes missen – das Hefeweizen natürlich auch nicht 😉

  • Ohne den doppelten Espresso, serviert von meiner Lieblingsbedienung bin ich zu nichts zu gebrauchen ☺

  • Die weltbeste knusprige Gans mit Rotkohl und Knödeln in unserem Lieblingsgasthaus – Weihnachten kann kommen!

  • „Ein Cappuccino mit extra Kakao und ein Stück Käsekuchen mit frischen Erdbeeren und für Dich eine doppelte Portion Sahne“ serviert mit dem freundlichen Lächeln von Melly! She made my day ☺

  • Seit 4 Wochen freuen wir uns auf die erste Portion Spargel im weißen Hirschen!

  • Katja (Küchenmitarbeiterin): Ich fühle mich hier wie in einer Familie. Ihr seid super! Danke!

  • Ihr seid meine Seelentröster

  • Das erste frisch gezapfte Bier im Biergarten – hmmmmmmmm

  • Zu den Carellas gehe ich seit ich 34 Jahren und bestelle 2 Kugeln Stracciatella, 1 Kugel Pistazie, 1 Kugel Zitrone und vielleicht noch eine Kugel Himbeere ☺

  • Mama die Bedienung hat mir gerade eine Kugel Eis geschenkt ☺

Nachfolgend: Beiträge zum ersten Lockdown 2020 (Archiv)

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Eine der großen Herausforderungen der Anordnungen durch die jeweiligen Landesregierungen ist die Anzahl unserer Gäste, die Verweildauer, Ankunft und Platzierung, sowie Dokumentation der persönlichen Daten.

OpenTable als führendes Online-Reservierungssystem mit ganz vielen ergänzenden Möglichkeiten hat hierzu einen Drei-Punkte-Plan erstellt, den wir Euch allen nicht vorenthalten möchten. Jetzt gilt es, dass wir uns kollegial unterstützen und soviel als möglich Erfahrung und Know-How austauschen, damit “jeder” von uns einigermaßen kostendeckend arbeiten kann und sich auch auf die vielen digitalen Herausforderungen der Zukunft einstimmen und einarbeiten kann!

Herzlichen Dank an das OpenTable Germany Team für seine Unterstützung!

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DEHOGA-Umfrage zur
Wiedereröffnung der Gastronomie

Bitte mitmachen!

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Ein offenes Wort von Thomas Feucht

Gründer von Kullman’s und Initiator von Pro Gastronomie

Liebe Freunde der Gastronomie und Hotellerie,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
seit Wochen schreibe ich an Verbände und Minister, jetzt ist es an der Zeit sich an unsere Kolleginnen, Kollegen, Freunde, Gäste und Mitarbeiter zu richten.
 
Die Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen stellen unser Land, unsere Gesellschaft und natürlich auch die Gastronomie- und Hotellerie auf eine harte Probe. Der Wegfall der Geschäftsgrundlage durch behördliche Anordnung in vielen Branchen kam unerwartet, mit brutaler Härte und einem desaströsen Zukunftsbild.

Die Politik tut sich leider noch sehr schwer in der Öffentlichkeit klar Stellung für unsere Branche zu beziehen. Aktuell kommt etwas Bewegung in das Thema Gastronomie und Hotellerie. Nicht nur Verbände und Organisationen, auch viele Gastronomie-Unternehmer ergreifen gute und ideenreiche Aktivitäten, um auf unsere dramatische Situation in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Als gutes Beispiel können wir hier die Aktion “Leere Stühle“ in vielen deutschen Städten nennen.

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Damit wir auch zukünftig für Euch da sein können, brauchen wir jetzt Perspektiven!

Was wir jetzt für unsere Branche brauchen! Aus angekündigten zwei Wochen Lockdown werden jetzt acht Wochen Lockdown und mehr! Wie soll das funktionieren?

Daher ein Update unserer Anregungen und Vorschläge!

  • Geplante, vernünftige und praktikable Öffnung der Gastronomiebetriebe und Außenflächen mit gezielter Zugangsteuerung durch Platzierungsfenster und Höchstbegrenzungs-Faktor 0.7 der Gäste durch „Please wait to be seated“ unter Verwendung einschlägiger Reservierungssoftware mit Auswertungs- und Dokumentationstools
  • Differenzierung unter den jeweiligen Betriebstypen bei der Anzahl der Gäste und Ausschöpfung der Öffnungszeitenkapazitäten unter Berücksichtigung sämtlicher Hygiene- und Sicherheitskonzepte
  • Höchstgästeanzahl im ersten Schritt mit einem Faktor 0.7 der vorhandenen Sitzplatzkapazität, aufgeteilt auf Innen- und Aussenflächen (kostendeckende Umsatzerreichung) – anschließend neue Bewertung der Gesamtsituation
  • Nicht Branchen, sondern schlüssige Konzepte müssen über die Lockerungen entscheiden
  • Feste Gruppenplatzierung mit entsprechendem Sicherheitsabstand zu anderen anwesenden Gästen unter Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsstandards
  • Reduzierung des MwSt.-Satzes auf 7% auch über den 1.7.2021 hinaus
  • Die Stundungszeiträume der Finanzämter und Krankenkassen müssen der aktuellen Situation angepasst und verlängert werden
  • Generelle Aussetzung der Insolvenzantragsmöglichkeiten durch Behörden und Krankenkassen. Aussetzung der Vollstreckung bei titulierten Forderungen für die durch die Corona-Krise unverschuldet in Schieflage gekommenen Unternehmen
  • Die KfW Soforthilfe Darlehen 2020 (078) müssen zinslos gestellt und verlängert werden
  • KfW Soforthilfedarlehen 2020 auch für Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeiter
  • Schaffung eines Gastgeberhilfsfonds mit nicht rückzahlbaren staatlichen Hilfen auf Basis der steuerlich relevanten Umsätze je nach Betriebsgröße gestaffelt
  • Entschädigungen durch die Bundesregierung / Landesregierungen / Kommunen auf Basis IfSG zur Kompensation der Umsatzausfälle die nicht wieder aufgeholt werden können
  • Schaffung bzw. Erweiterung der Gesprächs- und Fachgruppen Gastronomie / Hotellerie in den Ministerien, durch Einbeziehung mehr aktiver Unternehmer aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie
  • Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ab dem ersten Tag auf 80%
  • Staatlicher Hilfsfond auch für Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie, die durch den Lockdown unverschuldet in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit geraten sind

Aktion leere Stühle

Bitte unterstützt die Aktion “Leere Stühle”

#RESTARTGASTRO

Perspektiven für einen achtsamen Neustart der Gastronomie schaffen!
Bitte unterstützt auch diese Online Petition!